Werbung vs. Kundenerwartungen in Malaysia

Ich möchte mich in diesem Artikel einmal auf die Jugend in Malaysia beziehen. Wenn man bedenkt, dass laut bfai über die Hälfte der malaysischen Bevölkerung derzeit jünger als 25 Jahre alt ist, kann man erahnen was auf die Jugendlichen in nächster Zeit einprasselt. Die Kaufkraft der Jugendlichen ist nicht vergleichbar mit der Jugend der westlichen Welt, aber sie steigt kontinuierlich. Der private Verbrauch allein an Konsumgüter steigt jedes Jahr um etwa 12 % . Die Bildung nimmt zu und die Jugendlichen konzentrieren sich mehr auf Ihren beruflichen Erfolg als auf die Gründung von Familien, wie es traditionell eher der Fall war.

Schön und gut. Die Frage ist wie man die Jugendlichen gewinnt?

Wie weit sind sie bereits voran geschritten?

Sind Sie durch eher klassische Werbemittel zu gewinnen, oder werden aufgrund verschiedener Einflüsse einige Werbeentwicklungen die wir in der westlichen Welt hatten übersprungen?

Dann müssten wir nämlich gleich auf das Marketeasing übergehen, oder wäre das zu verfrüht, weil das Ausreizen der altertümlichen Werbekommunikation eine wichtige Basis für die neue Kommunikation war?

Wer kann´s wissen?

Ich denke man sollte es versuchen, denn in Malaysia sind völlig andere Verhältnisse wie bei uns früher zu Zeiten, an denen wir uns von klassischer Werbung verführen ließen, denn die Jugend Malaysias ist vernetzt.

Für alle die jetzt bereits den Braten gerochen haben, möchte ich die Euphorie erst mal ein wenig bremsen, denn wer sich voreilig, ohne ausreichende Kontakte und Insiderwissen in den malaysischen Markt stürzen will, ist nicht mutig sondern verdammt naiv (milde ausgedrückt). Wichtige Erkenntnisse über Religion, Ethnien, Kultur, Sprachen, Sitten und Politik sind überlebensnotwendig. Hier ist wieder das gute alte Interkulturelle Marketing gefordert.

Aber keine Angst, ich werde euch gerne bei Anfrage mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Eine Antwort zu „Werbung vs. Kundenerwartungen in Malaysia“

  1. christ4na sagt:

    Da spricht ein Fachmann für Interkulturelles Marketing. :)
    Es ist sehr wichtig den Markt zu kennen bevor man sein Produkt einführt. Das Nicht – informiert- sein hat schon vielen die Existenz auf dem ausländischen Markt gekostet. Insbesondere auf exotischen Märkten wie Malaysia. Vor allen die Dinge, die man auf gar keinen Fall machen darf, muss man berücksichtigen. Wenn man also Kultur, Sprache, Gewohnheiten, Religion, Politik und andere wichtigen Gegebenheiten berücksichtigt, braucht es quasi nur noch ein gutes Marketing, um Erfolg zu haben.

    Christina

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