Culture clash

Juni 16, 2008

Businesses facing the changing landscape of media consumption must reckon with the increasingly two-way nature of today´s world. Two-way (a.k.a. social media, conversational media, etc.) creates massive challenges for corporations that are indoctrinated in the one-way control culture. This inevitably causes culture shock, fear and sometimes clashes.

Culture clash: This ad promoting local beaches did not fare so well in Turkey. Clearly, the advertiser didn´t understand its community.


Wo du hingehst, da will ich auch hingehen…

Juni 3, 2008

Mit dem bekannten Bibelvers aus Ruth 1,16 überschreiben die World-Experts aus Karlsruhe ihr interkulturelles Training für Mitreisende und Partner.

Ist das denn wirklich notwendig, oder wie so oft nur Geldmacherei?

Hallo? Natürlich ist es wichtig.

„Hinter jedem erfolgreichen Mann, steht eine erfolgreiche bzw. zufriedene Frau“ (und umgekehrt versteht sich).

Alle die bereits im Ausland gearbeitet haben, können sicherlich bezeugen, dass dies nicht nur eine berufliche, sondern auch eine beziehungstechnische Herausforderung war. Bei mir persönlich auf eine andere Weise, denn ich ließ meine Verlobte zu Hause und war auch nur 5 Monate weg.

Ich konnte allerdings in Malaysia einige Expats kennen lernen, deren Lebenspartner Probleme hatten, in einem fremden Land, einer fremden Kultur und anfangs so ganz ohne soziale Kontakte, denn Sie haben die tagtägliche berufliche Ablenkung nicht. Der Kulturschock ist deshalb für den mitreisenden Partner weitaus schlimmer als für den Expat selbst.

Genau dies haben die World Experts aber erkannt und gestalteten ein umfangsreiches Training.

Schwerpunkte für die mitreisenden Partner sind:

Wahrnehmen kultureller Unterschiede
Erkennen kulturell bedingter Verhaltensweisen
Stärken und Erweitern der emotionalen Sicherheit
Eine Strategie für das persönliches Wohlempfinden zu konzipieren
Die Chancen in der neuen Heimat wahrnehmen
Vermeiden von Fehleinschätzungen, Missverständnissen und von Vorurteilen und Konflikten
Ein Programm zu Bewältigung der Schwierigkeiten erarbeiten

Hiervor verneige ich mich tief und zolle meinen innigsten Respekt.


Fundstück der Woche

Juni 2, 2008

Von der Nationalökonomie zum Interkulturellen Marketing: Entwicklungslinien und Querverbindungen

Quelle: Müller, Stefan/ Gelbrich, Katja: Interkulturelles Marketing. München: Vahlen, 2004, S.209 auf Basis von Blum (1994); Jahoda/Krewer (1997); Schneider (1997).

Diese Abbildung hat mir die 50-minütige Bahnfahrt von der Uni-Bibliothek Mannheim nach Karlsruhe auf gefühlte 22 1/2 Minuten verkürzt.

Wer eine Leseprobe des gesamten Meisterwerks möchte, findet dies hier.


Erfolg durch Kommunikationsbarriere

Juni 1, 2008

Frankfurt Flughafen. Ich stand gemeinsam mit einer guten Freundin aus Malaysia am Fahrkartenautomat, denn wir wollten auf schnellstem Wege zum Frankfurter Hauptbahnhof und lösten ein Ticket. Prompt kam ein Zug und wir hüpften, nachdem wir sahen welches Ziel er anvisierte, hinein und nahmen Platz. Wir hatten uns einiges zu erzählen und quatschten munter in englischer Sprache so vor uns hin. Plötzlich wurden wir von einem überaus gestressten Fahrkartenkontrolleur mit ostdeutschem Akzent unhöflich unterbrochen. Er versuchte uns dann mitzuteilen, nach Entgegenstrecken des Tickets, dass unser S-Bahn-Fahrschein im ICE nicht gültig war. Meine malaiische Bekannte verstand natürlich gar nichts und ich outete mich auch nicht als Deutscher. So kramten wir beide wie abgesprochen aufgeregt in unseren Taschen und unterhielten uns auf malay-english (kleiner Auszug dieser herrlichen Sprache: „Why so slow one you, go faster la!“).

Dies stresste den bereits aufgebrachten Schaffner noch mehr und er stammelte nur noch: „Your Fahrschein is not gültig here!“. Da waren wir verdutzt und schauten uns nur fragend an, wonach er nur ein „drauf geschissen“ entgegnete „die versteh´n eh überhaupt nix“ und von Dannen zog.